Fischarten

Kaum jemand ahnt, mit welchen Schätzen das Mittelmeer daherkommt. Als subtropisches Meer kann es mit Kälte und Wärme liebenden Arten aufwarten. Eine große Artenzählung vor ein paar Jahren ergab unglaubliche 17.000 Arten!!!

Der Blauflossenthun aber auch kleinere Fischarten ziehen den Angler in seinen Bann und es besteht durchaus die Möglichkeit gleich mehrere dieser Fische von der Küste oder dem Boot zu erwischen. Der nachfolgende Fischkalender gibt Einblicke in die Unterwasserwelt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und würden uns freuen, Euch auf einem unserer komfortablen Boote zu begrüßen.

Roter Thun, Blauflossenthunfisch, Atun Rojo

Der König der Meere! Beim Fischen mit Lifebaits unser Zielfisch Nummer 1.  Schon der Biss und die anschließende Flucht lassen so manch gestandenem Angler die Knie schlottern. Jetzt ist TEAMWORK angesagt! Ein Kampf auf Biegen und Brechen beginnt, der nicht selten mehrere Stunden dauert. Bei MAR BALEAR können Sie Ihren „Fish of a Lifetime“ fangen.

Schwertfisch - Pez de Espada

Dieser Tiefseeräuber folgt seiner Leibspeise, den Kalamaren, die im Schutze der Dunkelheit in der gesamten Wassersäule jagen. Eine mystische Fischerei, wenn man in einer hellen Vollmondnacht auf dem Mittelmeer an Deck einer unserer Yachten sitzt und die Rolle zu Kreischen beginnt…   

Thonine, False Albacore, little Tunny

Ein willkommener Beifang bei unserem Ansitzfischen auf Tunas sind die False Albacore, auch Little Tunny genannt. Agressive, tolle Sportfische, die mit ihrem markanten Fleckenmuster an Schönheit nicht zu überbieten sind. Diese Art wird auch des Öfteren auf dem Weg zu unseren HOT SPOTS beim Trolling  mit Wobblern erbeutet.

Mittelmeer Speerfisch -
Marlin de Mar Balear

Diese wunderschöne, endemische Mini-Marlin Art kommt ausschließlich im Mittelmeer vor und ist ein willkommener Beifang unserer Trollingtouren. Ein Sportfisch erster Klasse, weil er einer der schnellsten Fische überhaupt ist. Spektakuläre Sprünge im Drill machen den Fang eines solchen Schwertträgers unvergessen.

Weißer Thunfisch - Albacore

Ab Juni finden sich große Gruppen von Albacore Tunas im ´Offshore Bereich´ der mallorquinischen Küste ein. Gefischt wird mit großen Wobblern und Federjigs beim Schleppfischen über  teilweise 2000m tiefem Wasser. Legendär sind die Mallorquinischen und Spanischen Meisterschaften, bei denen der Weiße Thunfisch die Hauptbeute ist und das Team von Mar Balear mit Gästen ebenfalls an den Start geht.
Meldet euch bei uns, wenn auch Ihr dabei sein wollt!

Atlantischer Bonito

Eine weitere Fischart ist der Atlantische Bonito. Nicht zu verwechseln mit dem Echten Bonito, dem Skipjack Tuna! Der Rückenbereich des Atlantische Bonito wird durch 5 bis 11 dunkle Längsstreifen gemustert und er hat im Vergleich zum Skipjack Thuna ein zahnbepacktes Maul.  Am leichten Gerät durchaus eine kampfstarke Makrelenart, die auch Gourmets mit der Zunge schnalzen lassen…  Im Mittelmeer und an der Küste Marokkos laichen die Fische von Mai bis Juli.  

Goldmakrele - Mahi Mahi - Llampuga

Ab Mitte Mai kann man beim Schleppfischen mit sehr großen Goldmakrelen rechnen, die zum Laichen vor die mallorquinische Insel kommen. Ihre Brut entwickelt sich so prächtig, dass man schon Ende August eine fantastische Fischerei auf die kämpferischen Jungfische erleben kann. Unserer Meinung nach gehören diese wunderschönen Fische in die 1. Liga unter den Sportfischen. Farbgebungen von silber, grau, grün, blau und gelb machen diese Fische zu wahren Schönheiten. Hervorzuheben sind auch die enorme Kampfkraft, die sich nicht selten in spektakulären Sprüngen äußert und das feine, leckere Fleisch des Fisches.

Bastardmakrele, Stöcker, Jurel

In den Sommermonaten ziehen riesige Schwärme „Jurel“ an den Abbruchkanten entlang. Dann heißt es „Ruten raus, der Spaß beginnt“, denn Voraussetzung für einen erfolgreichen Thunfischfang ist diese Makrelenart, die wir dann fangfrisch anködern…

Thunmakrele, Blasenmakrele, Mittelmeermakrele

Neben der Stöckermakrele ist die Mittelmeermakrele eine unserer TOP LIFEBAITS. Ihre enorme Aktivität am Haken ist beeindruckend. Wir befischen diese Spezies, genau wie die Stöckermakrele mit Paternostersystemen. Ein wahrer Leckerbissen; nicht nur für unsere Tunas, denn auch in der Küche kann man sie prima verarbeiten…

Echter Bonito - Skipjack Tuna

Ein häufiger Beifang in der Albacore Saison ist der Skipjack Tuna. Eine hübsche, kampfstarke Makrelenart, die man schnell an den typischen Längsstreifen der Bauchseite erkennt. Frisch nach dem Fang zu leckerem Sashimi aufgeschnitten und mit Sojasauce verfeinert, erlebt man einen wahren Gaumenschmaus…       

Unechter Bonito-Fregattmakrele

Die Fregattmakrele ist ein willkommener Beifang. Meist beim Schleppfischen auf unsere Federjigs. Das Fleisch gilt zwar als weniger geschmackvoll als das des echten Bonitos, als Lifebait sind sie allerdings ein Leckerbissen für unsere Bluefintunas.

Sardine

Sardinen werden von uns in großen Mengen vom mallorquinischen Fischgroßmarkt gekauft. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolges, denn als kleingeschnittene Happen wandern sie über unsere ´Chumming Machine´ direkt ins Meer. Die so entstehende Duftspur der sehr fetthaltigen Fische weist den großen Räubern zielgenau den Weg zu unseren Ködern…

Barrakuda

Barrakudas werden beim küstennahen Schleppfischen sowie beim Spinnfischen von der Küste erbeutet. Furchteinflößend ist der zahnbepackte Maulbereich, der mit Vorsicht zu genießen ist. Auch in der Küche lässt sich dieser feine Fisch hervorragend verarbeiten.

Große Gabelmakrele - Palometa

Die Große Gabelmakrele, im englischen Leerfish, ist ein Meeresfisch aus der Familie der Stachelmakrelen. Wir erbeuten diese kampfstarken, schnellen Fische beim Schleppfischen, beim Balloonfishing von der Küste und beim Speed-Shorejigging. Ein heisser Tipp ist das ultraschnelle Spinnischen mit Skipping Lures wie z.B. dem „GT- ICE CREAM“.

Große Bernsteinmakrele - Amberjack

Die Amberjacks oder auch „AJ´S  genannt lassen jedem Angler beim Aussprechen des Namens schon feuchte Finger bekommen. Die Fluchten großer Fische sind so brutal, dass jeder Materialfehler definitiv bestraft wird. Die Großfischecken befinden sich um die Baleareninsel Ibiza und der Nachbarinsel Menorca. Die Bernsteinmakrelen Population um Mallorca ist gut, wenn auch die Größe der Fische eher im Mittelmaß liegt. An mittelschwerem Geschirr haben wir in der vergangenen Saison gute Erfolge beim küstennahen Driftfischen erlebt.

Blaubarsch - Bluefish

Bluefish/Blaubarsche erbeuten wir beim küstennahen Schleppfischen und der Fischerei vom Ufer. Effektive Methoden zum Fang von der Küste sind das Fischen mit dem Luftballon und lebendem Köderfisch und das Spinnfischen mit Stickbaits, Wobblern und Skipping Lures. Ein durchbiss-sicheres   Vorfach erhöht die Chancen den rasiermesserscharfen Zähnen stand zu halten.             

Wolfsbarsch - Lubina

Der äußerst schmackhafte Wolfsbarsch ist am gesamten Küstenbereich der Balearen anzutreffen. Sehr gerne hält er sich in Häfen auf und attackiert seine Beute aus  sicherer Deckung der Bootsrümpfe. Da das Fischen in allen Häfen streng verboten ist, konzentrieren wir unsere Fischerei auf das küstennahe Schleppfischen, sowie dem Spinnfischen. Wobbler in natürlichen Dekors, die den Futterfisch imitieren sind hier die erste Wahl.

Eidechsenfisch -
Pisci Carne

Ein willkommener Beifang beim Grundfischen an den Thunfisch Spots, sowie beim Inshore Spinnfischen sind Eidechsenfische. Sie lauern liegend am Grund um dann blitzschnell die Beute zu attackieren. Man fängt sie offshore auf  Fetzenköder und Makrelenpaternoster. Hübsch anzusehen der verlängerte Strahl der Rückenflosse bei den männlichen Fischen. Den spanischen Namen „Pisci Carne“ hat er wegen seines streng schmeckenden, ungenießbaren Fleisches…

Petermännchen - Spiderfish - Aranja

NUN WIRD’S GEFÄHRLICH! Der Stich eines Petermännchens sollte in keinem Fall unterschätzt werden. Nicht ohne Grund gehört der Fisch zu den giftigsten Tieren Europas! Selbst bei einer Person im besten Alter, mit guter Gesundheit kann ein Stich extreme Schwellungen und Schmerzen verursachen. Speziell über sandigen Bereichen ist es möglich gleich 4! verschiedene Arten von Petermännchen zu fangen. Wendet euch im Zweifel unbedingt an die Crew, die im Umgang mit giftigen Mittelmeerfischen gut geschult ist.

Familie der Seeskorpione

Der Name Seeskorpion sagt es schon, dass es sich bei den verschiedenen Arten um giftige Fische handelt, die wir beim Grundfischen in tieferen Bereichen fangen. Die Stärke des Giftes lässt sich durchaus in die Kategorie des Petermännchens einordnen. Somit ist auch hier äußerste Vorsicht geboten! Die hübschen Drachenköpfe sind schnell an ihrer knallroten Farbe zu erkennen. In der Küche sind sie ein wahrer Leckerbissen. Feinschmecker schwärmen von dem Fleisch, das in Konsistenz und Geschmack an einen Hummer erinnert.      

Verschiedene Rochenarten - Raya

Die Mehrzahl der Rochen, die von uns gefangen werden sind Stachelrochen. Der tagsüber in Grundnähe lebende Räuber wird ab und zu als Beifang beim Grundfischen gehakt. In der Dämmerung und des nachts kommt es hin und wieder vor, dass sich ein im Freiwasser raubender Rochen unsere Schwertfischköder einverleibt. Bei der Landung und im weiteren Verlauf des Hakenlösens ist äußerste Vorsicht geboten, denn der Widerhaken besetzte Stachel ist mit einem Gift bestückt, das zu neurologischen Ausfällen führen kann.—jajaaa, das Mittelmeer ist kein Ponyhof– 😉

Muräne - Morena

Ein weiterer Beifang beim Grundfischen im tiefen Wasser ist die Mittelmeer-Muräne, die entgegen weitläufiger Meinungen nicht giftig ist. Beim Abhaken ist jedoch trotzdem extreme Vorsicht geboten denn bei einer Verletzung durch die nadelscharfen Zähne kann es in Verbindung mit dem Hautschleim zu unangenehmen Entzündungen kommen. Die Muräne hält sich, ähnlich wie der Conger in felsigen Bereichen auf und versteckt sich gern in Spalten und Höhlen. Die wunderschönen Hautmuster der Fische variieren je nach Lebensraum.

Oktopus - Pulpo

Hin und wieder zeigt ein Krake, auch Oktopuss genannt Interesse an unseren Grundködern. Diese wunderschönen Lebewesen gehören zu der Gruppe der Tintenfische. Kraken gelten als die intelligentesten Weichtiere. Sie  sind in der Regel sehr scheu, jedoch auch extrem neugierig. In der Mittelmeerküche sind die fantastisch schmeckenden Leckerbissen gar nicht mehr wegzudenken.

Gelbstrieme - Boga

Die Gelbstrieme findet man sowohl im unmittelbaren Küstenbereich als auch in tieferen Bereichen um die 150m. Ein toller Köderfisch um Gabelmakrelen, Blaubarsche, Wolfsbarsch & Co zum Anbiss zu verleiten. Auch in der Küche ist die Gelbstrieme beliebt. Gegrillt über offenem Feuer mit frischen Mittelmeersalaten; eine Delikatesse!         

Katzenhai

Die bei uns an Bord meist gefangene Haiart ist der Katzenhai, den wir als Beifang beim Grundfischen auf ca. 100m Tiefe fangen. Es sind definitiv nicht die größten Exemplare die den Weg zu uns an Bord finden, aber in Punkto Schönheit liegt der gefleckte Katzenhai sicher ganz weit Vorne!

Rote Fleckbrasse - Besugo

Die rote Fleckbrasse kommt aus der Familie der Meerbrassen. Wir fangen sie an den Abbruchkanten von 100m zu 500m, meist mit Naturködern. In der letzten Saison haben wir erste erfolgreiche Versuche unternommen diese leckeren Meeresbewohner beim Slow Jigging zu erwischen.

Sägebarsch - Cabrilla - Serrano

Mit dieser Fischart sollte eigentlich jeder unserer Gäste im Laufe seiner Ausfahrt Bekannschaft gemacht haben. Spätestens wenn es an das Grundfischen geht, ist auf diese Fischart Verlass. Äußerst markant ist die Zeichnung dieser hübschen kleinen Barsche. In der Küche spielen sie eher eine untergeordnete Rolle, da die Fische zum Einen nicht sehr groß werden und zum Anderen das Fleisch mit vielen Gräten durchzogen ist.              

Gemeine Meerbrasse - Pargo

Die gemeine Meerbrasse, spanisch “Pargo“, aus der großen Familie der Meerbrassen ist ein wahrer Leckerbissen. Diese Art wird bis zu 75cm groß und ist auf der spanischen Grillplatte der „Plancha“ zubereitet ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst. Wir fangen ihn, ähnlich wie die rote Fleckbrasse, an den Abbruchkanten zum tiefen Wasser. Da der Pargo sehr gesellig ist, trifft man ihn oftmals in größeren Gruppen an.

Schnauzenbrasse - Picarell

Ein hübscher kleiner Fisch, den man nur bei speziellen Bedingungen fängt wie zum Beispiel besondere Luftdruck- und Strömungsverhältnisse. Eine ganze Woche fängt man nicht einen Picarell am nächsten Tag hängt dann plötzlich jeder Haken des Paternostersystems voll mit diesen bläulich gestreiften Fischen.      

Rotbrasse

…und noch eine Brassenart, die uns beim Grundfischen im tiefen Wasser erwartet. Die Rotbrasse ist ähnlich dem Besugo, allerdings fehlt ihr im Vergleich der schwarze Fleck an der Brustflosse und sie wird auch nicht so groß. Als Köder empfehlen wir frische Fischfetzen, Kalamari-Tentakel oder einen gefühlvoll geführten Slow Jig.

Lippfische

Lippfische fängt man sowohl beim Stippfischen an der Küste, speziell mit Napfmuscheln aber auch in tieferem Wasser. Lippfische zeigen zudem eine große Vielfalt in Größe und im Farbspektrum. Beim Küstenfischen erwartet uns einer der farbenfrohesten Fische des Mittelmeeres, der Meerpfau.

Dentex

Der König aus der Familie der Zahnbrassen. Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Körperlänge von einem Meter. Wie der Name schon verrät, besitzt die Brasse ein gut bezahntes Maul, mit dem sie als aktiver Jäger Fischen, aber auch Weichtieren wie Kalamaren nachstellt. Das Jigging mit Speedpilkern ist eine effektive Methode zum Zahnbrassen Fang. Die erfahrenen, großen Fische erwischt man allerdings fast ausschließlich beim Driften oder Trolling mit Lifebaits.

Streifenbrasse - Cantara

Eine weitere Brassenart ist der Cantara/Streifenbrasse. Wir fangen diese Fischart wenn die Thunfischruten ausgelegt sind, und wir aktiv die Grundruten mit Slow Jigs fischen. Zusätzlich garniert sind unsere Jigs mit frischen duftenden Fischfetzen, die sämtliche Fischarten magisch anziehen.

Fahnenbarsch - Tres Colores

Neben dem Meerpfau/Lippfisch ist der Fahnenbarsch ein weiterer optischer Leckerbissen, der in Form und Farbe mit jedem hübschen Fisch in einem Seewasser Aquarium mithalten kann. Ähnlich wie die Schnauzenbrasse gibt es längere Phasen ohne jeglichen Kontakt mit dieser Fischart aber schon am nächsten Tag können alle Haken des Paternoster Systems mit diesen tollen Fischen bestückt sein.

Petersfisch-Heringskönig-
Pez de san Pedro

St.Pierre, Heringskönig, Pez de San Pedro, Sonnenfisch, Christusfisch, Martinsfisch. Eine Vielzahl an Namen wurden diesem Fisch gegeben. Wir lieben die Fischerei auf diese ´urig aussehende Fischart´. Mit Lifebaits in Grundnähe dort, wo sich die Futterfisch-Schwärme befinden ziehen unsere Köder langsam ihre Bahnen. Der Petersfisch ist eine absolute Delikatesse und wird auf den mallorquinischen Fischmärkten  sehr hochpreisig gehandelt. Beim Fang vermitteln wir Ihnen gerne ein Top Restaurant in der näheren Umgebung, in dem ihr Fisch auf der traditionellen Plancha zubereitet wird.                           

Conger - Congrio

Ähnlich wie die Mittelmeer Muräne lebt der Conger in felsigen Bereichen. Spalten und Löcher werden gern als Deckung genutzt um vorbeischwimmende Beute zu attackieren. Beim Biss heißt es keinen Millimeter Schnur zu geben, sonst setzt sich der Meeraal in seinem Versteck fest. Als Köder werden große Fischfetzen und ganze Fische an der Grundmontage angeboten.                     

Seehecht - Merluza

Ein eher seltener Fang ist der Seehecht. Ein sehr schmackhafter Fisch, aus der Familie der dorschartigen Fische. Das große, endständige Maul ist mit langen Zähnen besetzt und verrät uns, welche Beute bevorzugt gefressen wird. Fischfetzen und ganze Köderfische haben als Köder hier die Nase vorn.

Wrackbarsch

Die große Familie der Wrackbarsche, ein Mythos unter den Meeresbewohnern. Hin und wieder landen wir einen dieser traumhaft schönen Fische als Beifang beim Grundfischen an felsigen Bereichen und Seegraswiesen. Der Wrackbarsch ist ein vorwiegend dämmerungsaktiver Lauerjäger, der seine Beute nicht aktiv verfolgt. Beim Beutefang reißt er das große Maul blitzschnell auf und inhaliert das Opfer durch den so entstehenden Sog.

Meeräsche - Lisa

Meeräschen begrüßen jeden Gast direkt in der Marina. Sie ziehen in großen Schulen umher und warten auf tierliebe Urlauber, die sie füttern. Da die Fischerei im Hafen streng verboten ist, konzentriert sich das Angeln meist auf die Hafenausfahrten zum offenen Meer. Die extrem scheuen Fische fängt man mit Schwimmbrot, einer Brotflocke, Brotteig und größere Exemplare teilweise auf kleine Spinnköder. Wer im Umgang mit der Fliegenrute fit ist, kann durchaus sein Glück versuchen.

Goldstrieme - Salema

Die Goldstriemen sind kampfstark, besitzen eine fantastische Zeichnung und lassen sich am besten im Ufernahen Bereich beim Stippfischen mit Muscheln, Tintenfischen, Gambas oder Brotteig fangen. Sie sind ein guter Lebendköder für alle küstennah raubenden Fische wie Palometa, Wolfsbarsch, Barrakuda und Bluefish. Der Geschmack der Goldstriemen ist eher intensiv und nicht jedermanns Sache, da sich die Fische überwiegend von Algen ernähren.    

Brandbrasse - Oblada

Eine weitere Brassenart, die wir beim Stippfischen an der Küste fangen ist die Brandbrasse/Oblada. Größere Exemplare sind räuberisch und ein Fang beim Spinnfischen auf tieflaufende Wobbler und Gummifische ist nicht selten. Man findet sie häufig in kleinen Gruppen. Hat man den ersten Fisch überlistet, wird das Fangen weiterer Exemplare extrem schwer, da sie sofort realisiert haben, dass die Sache einen „Haken hat“. Verwendung findet die, durch den schwarzen Punkt an der Schwanzwurzel gut zu erkennende Fischart als Lebendköder im küstennahen Bereich und in der Küche. Die Brandbrasse ist bereits seit der Antike ein beliebter Speisefisch.             

Mondfische

Mondfische gehören zu den größten Knochenfischen der Welt und können Gewichte von mehreren Tonnen!!! erreichen. Hin und wieder hat man das Glück eines der seltenen Exemplare bei unseren Offshore Fahrten zu Gesicht zu bekommen. Die in der kalten Tiefsee jagenden Fische treiben gern oberflächennah im warmen Wasser, um ihre Körpertemperatur wieder zu regulieren.

Delfine

Es ist nicht selten, dass unsere Boote durch Delfine begleitet werden. Sie sind schnelle Schwimmer und erreichen Geschwindigkeiten bis zu 55 Kilometer pro Stunde. Immer wieder ein tolles Erlebnis, wenn die Meeressäuger spielerisch die Bugwellen abreiten oder sich zuweilen bei Sprüngen akrobatisch aus dem Wasser schrauben.

Mantarochen

Im Hochsommer tauchen an einigen Tagen große Mantas wie aus dem Nichts neben dem Boot auf. Meist sind sie auf der Jagd nach Plankton und Kleinstlebewesen, die sie aus dem Wasser filtern. Denken Sie unbedingt an eine Taucherbrille! Das direkte Beobachten dieser wundervollen Tiere werden Sie niemals vergessen!

Meeresschildkröten - Tortuga

Begegnungen mit Meeresschildkröten sind gar nicht so selten. Bei den Sichtungen auf offener See handelt es sich meistens um die unechte Karettschildkröte, die bis zu 120 Zentimeter lang und 110 Kilo schwer werden kann. Sie treiben gerne oberflächennah, um sich nach anstrengenden Tauchgängen zu entspannen und um die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Die Nahrung der Tiere besteht vor allem aus Krebsen, Kopffüßern, Quallen und Seeigeln.

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